Polnisches Bezirksgericht nach Milzbrand-Drohung evakuiert

Polnisches Bezirksgericht nach Milzbrand-Drohung evakuiert
Polnisches Bezirksgericht nach Milzbrand-Drohung evakuiert
In der nordpolnischen Großstadt Köslin wurden 180 Mitarbeiter und Besucher eines Bezirksgerichts evakuiert. In die Behörde sei ein Briefumschlag mit einer Aufschrift eingegangen, die vermuten ließ, dass sich darin Milzbrandsporen befänden, berichtet der Radiosender RMF. Elf Personen, die mit dem Umschlag in Kontakt kamen, wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

In jüngster Zeit mehren sich Vorfälle mit verdächtigen Postsendungen, deren Zweck darin besteht, physischen Schaden anzurichten. Am Mittwoch letzter Woche war in der Poststelle des Bundesfinanzministeriums ein Paket mit einem explosiven Inhalt eingegangen. Die Berliner Polizei konnte die Sendung jedoch unschädlich machen.

Die neuen Paketbomben waren an  „Personen in europäischen Ländern“ adressiert.

Am Donnerstag kam es am Pariser IWF-Sitz hingegen zu einer Explosion. Eine Mitarbeiterin verletzte sich an Gesicht und Händen, als sie eine mit Sprengstoff gefüllte Sendung öffnete. Griechische Sicherheitskräfte haben weitere Paketbomben abgefangen. Die Pakete waren an verschiedene Persönlichkeiten und Institutionen außerhalb Griechenlands adressiert.

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