Assange nennt Bedingung für Übergabe von CIA-Hacker-Geheimnissen an große IT-Unternehmen

Assange nennt Bedingung für Übergabe von CIA-Hacker-Geheimnissen an große IT-Unternehmen
Assange nennt Bedingung für Übergabe von CIA-Hacker-Geheimnissen an große IT-Unternehmen
Der Chefredakteur der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, hat seine Bedingungen aufgestellt, unter denen er großen IT-Konzernen wie Google, Microsoft und Apple die Cyber-Tricks der Central Intelligence Agency anvertrauen will, schreibt Motherboard. Diese Informationen sollen sich vor allem auf die Sicherheitslücken in Softwares beziehen, die die CIA nutzt. Dabei sei eine der Anforderungen von Assange, entdeckte Sicherheitsdefekte innerhalb von drei Monaten zu beheben.

Der Artikel auf Motherboard führt aus, dass die Technikfirmen nun verunsichert sind. Die Sicherheitslücken von als streng geheim eingestuften Dokumenten könnten illegal beschafft worden sein. Manch einer vermutet sogar die russische Regierung hinter der Weitergabe an WikiLeaks.

Am 7. März überschwemmte die Enthüllungsplattform WikiLeaks die Welt mit einer Flut neuer CIA-Dokumente. Diese belegen, wie umfangreich das Arsenal der US-Regierungs-Hacker ist, die auch von Deutschland aus agieren. Es dürfte die bisher größte Enthüllung zu staatlichen Hacks werden. Fürs Erste veröffentlichte WikiLeaks mehr als 8.000 geheime CIA-Dokumente. Weitere sollen folgen.

Die Zentrale der CIA in Langley, Virginia, aus der Vogelperspektive.

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