Ungarn setzt auf neuen Grenzstützpunkt zum Schutz vor Zufluss der Flüchtlinge

Ungarn setzt auf neuen Grenzstützpunkt zum Schutz vor Zufluss der Flüchtlinge
Ungarn setzt auf neuen Grenzstützpunkt in Gegenwehr gegen Zufluss der Flüchtlinge
In der Gemeinde Hercegszántó an der südlichen Grenze Ungarns wurde eine neue Militärbasis eröffnet, teilt die Associated Press unter Berufung auf den ungarischen Verteidigungsminister István Simicskó mit. Dort sollen um die 150 Militärangehörige stationiert werden. Zu ihren Aufgaben gehöre es, die Staatsgrenze vor „hunderttausenden Flüchtlingen“ zu schützen, die ins Land einzudringen drohen.

Anfang März hat das ungarische Parlament mit großer Mehrheit dafür gestimmt, Flüchtlinge in Transitzonen nahe der Grenze des Landes festzuhalten, bis man über ihren Asylstatus entscheidet. Damit wurde für sie die Bewegungsfreiheit aufgehoben. Die neue Regelung gilt sowohl für die bereits eingetroffenen als auch für die weiterhin ankommenden Flüchtlinge. Der ungarische Regierungschef, Viktor Orban, plant ferner, dass die Asylbewerber an der Grenze zu Serbien in Containersiedlungen bleiben sollen.

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