Junges französisches Paar findet Schatz mit altertümlichen Münzen im Keller

Junges französisches Paar findet Schatz mit altertümlichen Münzen im Keller
Junges französisches Paar findet Schatz mit altertümlichen Münzen im Keller
Im französischen Département Bas-Rhin ist ein junges Paar bei Renovierungsarbeiten im Keller ihres Wohnhauses aus dem Baujahr 1580 auf eine Kanne mit 2.968 silbernen und 17 goldenen Münzen gestoßen, berichtet BFMTV. Alle Geldstücke sollen in den Jahren 1473 bis 1610 geprägt worden sein. Dazu gehören auch einige seltene Exemplare aus der Herrschaftszeit des spanischen Königs Philipp II.

Laut der französischen Gesetzgebung kann der Staat den Schatz nicht beschlagnahmen, weil er samt dem Grundstück, auf dem er entdeckt wurde, den Besitzern gehört. Allerdings verfügen staatliche Behörden innerhalb der nächsten fünf Jahre über das Recht, den Fund wissenschaftlich zu untersuchen. Danach können die glücklichen „Schatzgräber“ ihre Trouvaille gegen eine Vergütung austauschen.

Im November hatte sich in Frankreich ein ähnlicher Fall ereignet. Ein Franzose entdeckte beim Ausräumen eines geerbten Hauses in Nordfrankreich insgesamt 100 Kilogramm Gold. An verschiedenen Stellen im ganzen Haus wurden 5000 Goldstücke, zwei Barren mit einem Gewicht von zwölf Kilo und 37 je ein Kilo schwere Barren versteckt. Auch alle Echtheits-Zertifikate wurden gefunden, die beweisen, dass das Gold in den 1950er und 1960er Jahren legal erworben worden war. Der Gesamtwert des Fundes wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt.