Playboy-Interview von Trump war Merkels Vorbereitungslektüre auf Treffen in USA – deutsche Beamte

Playboy-Interview von Trump war Merkels Vorbereitungslektüre auf Treffen in USA – deutsche Beamte
Playboy-Interview von Trump war Merkels Vorbereitungslektüre auf Treffen in USA – deutsche Beamte
Bei der Vorbereitung auf das erste gemeinsame Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump wollte sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel möglichst viel Informationen zukommen lassen. Zu diesem Zweck soll sie unter anderem das Interview des Milliardärs mit dem US-Männermagazin Playboy aus dem Jahr 1990 durchgearbeitet haben, schreibt der Independent unter Berufung auf deutsche Beamte. Dort hatte der künftige US-Chef einige politische Thesen eingebracht, die er nun durchzusetzen beabsichtigt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel studierte die Reden des 45. US-Präsidenten Donald Trump, um zu begreifen, wie sie mit ihm bei ihrem Treffen am 17. März umgehen soll. Sie wollte ihre Zusammenarbeit mit dem Milliardär genauso gestalten, wie sie es einst unter George W. Bush getan hatte. Obwohl der 43. US-Präsident in Deutschland wegen seines Irak-Krieges äußerst unbeliebt war, baute Angela Merkel zu ihm einen guten Draht auf und knüpfte dadurch ziemlich fruchtbare Kontakte zu Washington. Genauso sorgfältig bereitete sich die deutsche Bundeskanzlerin nun auf die Verhandlungen mit Donald Trump vor, weil sie bisher mit solch exzentrischen Politikern wenig zu tun hatte. Die New York Times erinnerte auch daran, dass der Milliardär mit seinem Vorgänger Barack Obama im Streit ist, während Angela Merkel ein sehr gutes Verhältnis zum 44. US-Präsidenten hatte.

Merkel und Trump: Es ist immer besser, miteinander zu sprechen als übereinander