Ursula von der Leyen lässt Donald Trumps Kritik abblitzen: „Es gibt kein NATO-Schuldenkonto“

Ursula von der Leyen lässt Donald Trumps Kritik abblitzen: „Es gibt kein NATO-Schuldenkonto“
Ursula von der Leyen lässt Donald Trumps Kritik abblitzen: „Es gibt kein NATO-Schuldenkonto“
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Kritik Donald Trumps, wonach Deutschland enorm viel Geld der NATO und den USA schulde, bestritten, berichtet die Zeitung Kurier. „Es gibt kein Schuldenkonto in der Nato. Die zwei Prozent Verteidigungsausgaben, die wir Mitte der nächsten Dekade erreichen wollen, allein auf die Nato zu beziehen, ist falsch", erklärte die CDU-Politikerin. Deutschlands Verteidigungsausgaben liegen derzeit bei 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

„Die Verteidigungsausgaben gehen genauso in unsere UN-Friedensmissionen, in unsere europäischen Missionen und in unseren Beitrag im Kampf gegen den IS-Terror“, betonte die Verteidigungsministerin. Zuvor hatte der US-Präsident nach dem ersten Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington in seinem Twitter-Profil erklärt, dass die USA besser für ihre leistungsstarke und kostspielige Verteidigung bezahlt werden sollten, die sie Deutschland gewähren würden. Neben den USA erreichen nur Griechenland, Estland, Großbritannien und Polen das Zwei-Prozent-Ziel bei der NATO-Finanzierung.

Donald Trump: „Deutschland schuldet der NATO und den USA enorm viel Geld“

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