Menschenrechtler berichten von zunehmenden psychischen Störungen unter Flüchtlingskindern

Menschenrechtler berichten von zunehmenden psychischen Störungen unter Flüchtlingskindern
Menschenrechtler berichten von zunehmenden psychischen Störungen unter Flüchtlingskindern (Symbolbild)
Immer mehr junge Flüchtlinge leiden an psychischen Störungen, schreibt die britische Zeitung Independent unter Berufung auf einen Bericht der Organisation Save the Children. Die Menschenrechtler gaben bekannt, dass viele Kinder in den griechischen Auffanglagern immer öfter versuchen, sich zu verstümmeln oder sich das Leben zu nehmen. Manchmal filmen sie dabei auch den Prozess. Einige Kinder werden alkohol- oder drogensüchtig.

Die verwaisten Kinder bilden größere Gruppen und schlafen schichtweise, um sich vor Gefahren zu schützen. „Viele Kinder haben sich vor Krieg und Fehden gerettet, um sich dann in Flüchtlingslagern wiederzufinden, die sie selbst eine Hölle nennen. Dort fühlen sie sich als Tiere, nicht als Menschen“, sagt Andreas Ring von der Menschenrechtsorganisation Save the Children. In den zuerst als provisorisch gedachten Unterkünften leben momentan ungefähr 5.000 Minderjährige.

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