Pornhub setzt sich für Pandabären ein - Nutzer sollen inspirierende Videos für die Tiere drehen

Pornhub setzt sich für Pandabären ein - Nutzer sollen inspirierende Videos für die Tiere drehen
Pornhub setzt sich für Bambusbären ein - Nutzer drehen für Tierchen inspirierende Videos
Die Webseite für Erotikvideos Pornhub ist nicht nur durch ihre Inhalte für Erwachsene bekannt, sondern auch durch ihre Wohltätigkeitskampagnen unter dem Motto 'Pornhub Cares'. Zum #NationalPandaDay will sie die Fortpflanzung der gefährdeten Bambusbären fördern. Weil es kaum Videos gibt, die Wissenschaftler für die Vermehrung der Pandas verwenden können, und deren Qualität zudem schlecht ist, wurden die Pornhub-Nutzer aufgerufen, die Tiere am eigenen Beispiel zu inspirieren.

Konkret soll man „auf Panda-Art“ Geschlechtsverkehr haben und davon ein Video drehen. Empfohlen wird, dabei Pandabären-Kostüme zu tragen. Für jedes hochgeladene Video wird die Webseite 100 US-Dollar und einen zusätzlichen Dollar für jeden Klick an Unterstützungsfonds für Pandas überweisen. Über die Verwendung der Videos bei der Panda-Zucht werden Biologen entscheiden.

Kleiner Pandabär stört Zoowächter und wird zu Internet-Star

Im realen Leben kümmert sich insbesondere China um die Pandas. Die Behörden der südwestchinesischen Provinz Sichuan planen die Einrichtung eines neuen Panda-Reservats. Auf dem gut 27.000 Quadratkilometer großen Gelände soll auch ein Fortpflanzungszentrum für die Bambusbären Platz finden. Das einzige Problem ist, dass ungefähr 172.000 Menschen ihre Häuser zum Wohl der gefährdeten Tiere verlassen sollen. Von den Umweltschutzplänen der chinesischen Behörden sind immerhin sieben Städte betroffen.

Zuvor hatte Radio China International berichtet, dass der Staat die Population der Pandabären in freier Wildbahn bis zum Jahr 2025 um 18 Prozent erhöhen will. Dadurch würde die Gesamtzahl der frei lebenden Individuen auf 2.200 steigen. Zurzeit beläuft sich die Zahl der wild lebenden Tiere auf 1.864. Weitere 471 Pandas leben in speziellen Fortpflanzungszentren.