Kreml weist Vorwürfe der Beteiligung an Yahoo-Cyberattacke zurück

Kreml weist Vorwürfe der Beteiligung an Yahoo-Cyberattacke zurück
Kreml weist Vorwürfe der Beteiligung am Yahoo-Cyberattacke weg
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat zu den Anschuldigungen des US-Justizministeriums gegenüber Russland in Bezug auf den Einbruch ins Datensystem des US-Internetunternehmens Yahoo kommentiert. „Wir haben das aus den Medien mitbekommen. Sofern wir wissen, verfügen wir über keine Informationen aus offiziellen Quellen, deswegen kennen wir den Fall nicht im Detail“, sagte er. Peskow zufolge könne von der Beteiligung russischer Behörden, einschließlich des FSB, an der Attacke keine Rede sein.

Am 15. März hatte das US-amerikanische Justizministerium vier Menschen Hackerattacken auf das Portal Yahoo vorgeworfen. Der entsprechende Bericht wurde auf der Webseite der Behörde veröffentlicht. Bei den Angeklagten handelt es sich unter anderem um drei russische Staatsbürger. Laut dem Bericht seien zwei von ihnen Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB.

Der vierte Beschuldigte ist ein kanadischer Bürger mit kasachischer Herkunft. Die Angeklagten sollen das Portal Yahoo sowie Millionen von E-Mail-Konten gehackt haben. „Dank unermüdlicher Bemühungen US-amerikanischer Staatsanwälte und Ermittler sowie unserer kanadischen Partner haben wir heute vier Personen identifiziert, einschließlich zweier russischer FSB-Beamter, die für unberechtigte Zugriffe auf Millionen von Nutzerkonten verantwortlich sind“, heißt es.

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