Interpol schreibt vier Verdächtige des Mordes an Kim Jong-nam zur Fahndung aus

Interpol schreibt vier Verdächtige des Mordes an Kim Jong-nam zur Fahndung aus
Interpol schreibt vier Verdächtige des Mordes an Kim Jong-nam zur Fahndung aus
Die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation–Interpol hat die „Rote Ausschreibung“ für die Verhaftung vier nordkoreanischer Bürger erteilt, die der Beteiligung am Mord am Halbbruder von Kim Jong-un verdächtigt werden. Das gab Sky News unter Berufung auf die malaysische Polizei bekannt. Dem singapurischen TV-Sender Channel News Asia zufolge hätten sich die gefahndeten Männer am Mordtag am Flughafen Kuala Lumpur befunden und Malaysia am selben Tag verlassen.

Am 10. März hat die nationale Polizei Malaysias offiziell die Identität des Mannes bestätigt, der am 13. Februar am Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur umgekommen war. Der nordkoreanische Bürger mit einem Ausweis auf den Namen Kim Chol sei tatsächlich der Halbbruder des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un gewesen. Das teilte die Nachrichtenagentur Xinhua mit.

Laut einem forensischen Gutachten starb der Mann an der Wirkung des Kampfstoffes VX, dem er ausgesetzt wurde. Derzeit befinden sich zwei Frauen, die Kim Jong-nam vergiftet haben sollen, in einem Untersuchungsgefängnis und warten auf das Gerichtsurteil. Ihnen droht die Todesstrafe.

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