Offizielles Ermittlungsverfahren gegen französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon eröffnet

Offizielles Ermittlungsverfahren gegen französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon eröffnet
Förmliches Verfahren gegen französischen Präsidentschaftskandidaten Fillon eröffnet
Gegen den konservativen Kandidaten für den Präsidentschaftsposten in Frankreich, Francois Fillon, wurde ein förmliches Verfahren wegen Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet, berichtet Reuters. Die Vorwürfe sind mit verdächtigen Aktivitäten verbunden, durch die seine Frau Penelope profitieren konnte, melden die Zeitung Canard enchaîné und RTL. Die Anklage erfolgte am Mittwochmorgen.

Der französische Präsidentschaftskandidat François Fillon gerät in der Affäre um die mutmaßliche Scheinbeschäftigung seiner Frau Penelope immer stärker in Bedrängnis. Wie Le Canard enchaîné am 1. Februar berichtete, sollen zudem auch seine beiden Kinder insgesamt 84.000 Euro für nicht näher genannte "Missionen" erhalten haben. Die beiden Kinder waren zur Zeit ihrer Beschäftigung noch Jura-Studenten.

Kommt immer stärker in Bedrängnis: der Präsidentschaftskandidat der Konservativen, François Fillon.

Die Zeitschrift behauptete außerdem, dass Fillons Ehefrau Penelope mehr als 900.000 Euro als parlamentarische Mitarbeiterin verdient haben soll. Zu Anfang der Affäre war noch von 500.000 Euro die Rede gewesen. Die Zeitung Le Parisien berichtete zudem, dass Penelope Fillon in der Zeit ihrer vermeintlichen Beschäftigung weder über eine elektronische Anschrift in der Nationalversammlung noch über einen Zugangspass zum Parlamentsgebäude verfügte.

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