Georgiens Premierminister sieht hinter Auseinandersetzungen in Batumi destruktive politische Kräfte

Georgiens Premierminister sieht hinter Auseinandersetzungen in Batumi destruktive politische Kräfte
Georgiens Premierminister sieht hinter Auseinandersetzungen in Batumi destruktive politische Kräfte
Der georgische Regierungschef Giorgi Kwirikaschwili hat erklärt, dass hinter den heftigen Zusammenstößen in der Hafenstadt Batumi „destruktive politische Kräfte“ stünden. „Das ist ein Beispiel dafür, wie ein regulärer Fall ausgenutzt wird, um die Situation zu eskalieren“, zitiert die Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Politiker. Zurzeit hat sich die Lage in der Stadt am Schwarzen Meer entspannt. Augenzeugen berichten jedoch von zerstörten Autos und eingeschlagenen Schaufenstern.

Am Samstagabend haben Hunderte von Menschen das Gebäude der städtischen Hauptpolizeiverwaltung umzingelt und die Straße davor versperrt. Die Protestler forderten die Freilassung von sechs Menschen, die wegen Ungehorsams gegenüber der Polizei in Gewahrsam genommen worden waren. Als die Lage eskalierte, griff die Polizei zu Tränengas, um die Demonstranten von der Hauptpolizeiverwaltung zurückzudrängen. Bei den Zusammenstößen wurden sechs Bereitschaftspolizisten und fünfzehn Protestler verletzt. Ungefähr zehn PKWs und Polizeiautos brannten nieder. Die sechs festgenommenen Personen kamen zwar wieder auf freien Fuß. Das Verfahren gegen sie wurde jedoch nicht eingestellt. Nach Angaben des einheimischen Innenministeriums nahmen die Ordnungshüter ungefähr 40 Randalierer fest.

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