Ankara stellt Fährverbindung mit der Krim ein

Ankara stellt Fährverbindung mit der Krim ein
Ankara stellt die Fährverbindung mit der Krim ein
Die Türkei hat die Fährverbindung mit der russischen Halbinsel Krim knapp ein halbes Jahr nach deren Wiederaufnahme erneut eingestellt, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Reeder Stanislaw Gwosdilow. „Die Fähren aus der Krim dürfen die Häfen in der Türkei nicht anlaufen. Das dauert schon seit zwei Wochen“, teilte der russische Schifffahrtsunternehmer mit. Einen Grund für diese Entscheidung habe Ankara nicht genannt.

Wegen der gekappten Fährverbindung seien Lebensmittellieferungen aus der Türkei auf die Schwarzmeer-Halbinsel ausgefallen, gab der Reeder bekannt. Die Verbindung war erst im Oktober 2016 wiederaufgenommen worden. Damals legte die russische Warjag aus Sewastopol im türkischen Hafen Zonguldak ein. Danach verkehrten zwischen der Krim und der Türkei gleich mehrere Fähren.

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