C-Waffen-Einsatz in Mossul: Russland kritisiert Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)

C-Waffen-Einsatz in Mossul: Russland kritisiert Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)
Russland kritisiert OPCW wegen Gleichgültigkeit angesichts von C-Waffen-Attacken in Mossul
Russlands Verteidigungsministerium hat sich wegen der abweisenden Haltung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zu den C-Waffen-Angriffe durch die Terrormiliz „Islamischen Staat“ in Mossul gezeigt. Der Behördensprecher, Generalmajor Igor Konaschenkow, wies dabei auf die entsprechenden Meldungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hin. Der hochrangige Militär warf dem Westen vor, über die gemeldeten Senfgas-Attacken hinwegzusehen.

„Die westliche Öffentlichkeit hat seltsamerweise die in der vorigen Woche in der Stadt Mossul registrierte Serie von C-Waffen-Angriffe gegen die zivile Bevölkerung außer Acht gelassen. Noch überraschender ist die kühle Haltung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) angesichts dieser Tatsachen. Denn die Behörde hat keinen Versuch unternommen, ihre Experten zu dem Angriffsort zu entsenden. Sie hat nicht einmal eine offizielle Verurteilung abgegeben“, erklärte Igor Konaschenkow. Gleichzeitig kritisierte der russische Militär die OPCW für die zu lange Untersuchung der C-Waffen-Attacken in Aleppo, die syrische Extremisten verübt haben sollen.

Syrien legt OPCW Beweise für Giftgasangriff durch Terroristen vor (Symbolbild)