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UN wirft Türkei massive Zerstörung im Kurdengebiet vor

UN wirft Türkei massive Zerstörung im Kurdengebiet vor
Ganze Gebiete im kurdischen Siedlungsgebiet in der Türkei seien im Zuge der Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und PKK-Kämpfern zerstört worden, so die UN. Die türkische Armee habe zum Teil schwere Artillerie eingesetzt.
Die Vereinten Nationen haben der türkischen Regierung vorgeworfen, „massive Zerstörungen, Tötungen und zahlreiche andere schwere Menschenrechtsverletzungen“ seit dem Neuausbruch des Konfliktes zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und den türkischen Sicherheitskräften begangen zu haben. Etwa 2.000 Menschen seien UN-Angaben zufolge seitdem wegen der Kämpfe im kurdischen Siedlungsgebiet gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. 500.000 Personen seien aus der Region geflohen.

Satellitenbilder würden belegen, dass die türkische Armee im Zuge von Sicherheitsoperationen ganze Stadtgebiete zerstört habe. Eine UN-Untersuchungskommission hätte zahlreiche illegale Morde und andere Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Die schlimmsten Verbrechen hätten während Ausgangssperren stattgefunden, die die türkischen Behörden für mehrere Tage und Wochen über einige Städte im kurdischen Siedlungsgebiet verhängt hatten. Die türkische Regierung scheine keine ernsthaften Bestrebungen zu unternehmen, die schwerwiegenden Vorwürfe zu untersuchen, so der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Seid al-Hussein.

In dem Papier grübeln die US-Strategen darüber, wie zu verhindern ist, dass sich die syrischen Kurden Russland und Damaskus annähern.

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