Stephen Hawking plädiert für Gründung einer Weltregierung

Stephen Hawking plädiert für Gründung einer Weltregierung
Stephen Hawking plädiert für Gründung einer Weltregierung
Für ein globales Wohlbefinden sollten die Staaten der ganzen Welt eine gemeinsame Regierung bilden. Das erklärte der renommierte Physiker Stephen William Hawking in einem Interview für die Zeitung Times. Eine Weltregierung sollte gegen grundsätzliche Herausforderungen der Menschheit kämpfen wie Massenaussterben von Arten oder Klimawandel. Im Großen und Ganzen blickt der Wissenschafter optimistisch in die Zukunft.

Am 8. Januar hatte Stephen Hawking seinen 75. Geburtstag. Der Absolvent der University of Oxford ist einer der Begründer der Quantenkosmologie. Außerdem hat er einen großen Beitrag zur Erforschung der Schwarzen Löcher geleistet. Im Jahr 1963 wurde Stephen Hawking auf die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Die Ärzte gaben ihm noch zwei Jahre Lebenszeit. Dennoch setzte der Wissenschaftler trotz der unheilbaren, fortschreitenden Krankheit seine Arbeit fort. Er unterrichtete Physik und Mathematik an den führenden Universitäten des Vereinigten Königreichs und machte eine glänzende wissenschaftliche Karriere. 

Wegen einer Lähmung ist der Ausnahmephysiker an den Rollstuhl gefesselt und auf einen Sprachcomputer angewiesen