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"Islamischer Staat" und Kunst: Irakische Militärs finden Scherben statt Museumsgegenstände vor

"Islamischer Staat" und Kunst: Irakische Militärs finden Scherben statt Museumsgegenstände vor
"Islamischer Staat" und Kunst: Irakische Militärs finden Scherben statt Museumsgegenstände vor
Irakische Armeeangehörige haben im befreiten Museum von Mossul nur Trümmer vorgefunden, berichtet Associated Press. An diesem Mittwoch durften auch einige Journalisten die geschändete Kunstsammlung besichtigen. In den Ausstellungsräumen lagen Müll und Scherben herum. "Der IS ist in den Irak gekommen, um unser Erbe zu vernichten, weil die Terroristen kein eigenes Erbe haben", zitiert die Nachrichtenagentur einen der Befehlshaber der irakischen Bundespolizei.

Zuvor hatten die irakischen Behörden mitgeteilt, dass einige der vernichteten Artefakte Reproduktionen gewesen seien. Man habe einige Originale nach Bagdad evakuieren können. Vor der Eroberung durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" hatte das Museum mehrere Jahrtausende alte Werke aufbewahrt. Es wurde auch bekannt, dass die Terroristen einige Kunstgegenstände auf dem Schwarzmarkt verkauften.

Flüchtlingslager im Süden von Mossul.

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