Showdown an schwedischen Schulen: Wenn Polizisten zum Angriffsziel werden

Showdown an schwedischen Schulen: Wenn Polizisten zum Angriffsziel werden
Ein maskierter Demonstrant attackiert die schwedische Polizei mit Steinen; Göteborg, 15. Juni 2011.
In einem Ausbruch an Gewalt an einer schwedischen Schule in Hallsberg wurden Polizisten mit Steinen beworfen. Die Beamten nahmen anschließend elf Schüler fest. Hunderte Polizisten mussten anrücken, um die Jugendlichen zu bändigen.

Am Montagmittag wurde das schwedische Hallsberg zum Schauplatz eines dort zuvor ungekannten Akts der Aggression. Etwa 25 bis 30 maskierte Schüler in der Alléskolan bewaffneten sich mit Steinen, gingen aufeinander los und randalierten. Andere Schüler forderten die Randalierer dazu auf, in ihren Klassenzimmern zu bleiben. Schon am Freitag war es zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Schülergruppen gekommen, die dann am Montag eskalierten. 

Am Montag ging um zehn Uhr ein Alarm bei der Polizei ein. Stefan Dangardt, Sprecher der Polizei in der Region, bezeichnete die Situation als Aufruhr. Ingesamt elf Schüler, geboren zwischen 1989 und 2001, wurden von der Polizei festgenommen. Die Direktorin der Alléskolan, Marie Kilk, gab an, dass Externe für den Tumult verantwortlich wären und nicht ihre Schüler. Nach zwei Stunden hatte die Polizei die Situation unter Kontrolle gebracht. 

Es kam zu Sachbeschädigungen, Berichte über Verletzte gibt es nicht. 

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