Plan von Atom-U-Boot taucht in Secondhand-Laden auf

HMS Trafalgar
Atom-U-Boot-Plan taucht in Secondhand-Laden auf
Mitarbeiter eines Secondhand-Ladens im walisischen Porthmadog haben zufällig Zeichnungen des Atom-U-Bootes HMS Trafalgar entdeckt, berichtet BBC. Der rund 1,8 Meter lange Bogen war hinter dem Futter eines alten, mit Büchern vollgestopften Koffers versteckt. Die Besitzer des Wohltätigkeitsgeschäftes gaben bekannt, dass der Koffer anonym gespendet worden sei. Der Fund soll demnächst versteigert werden. Der Ladenbesitzer hofft, dafür möglichst viel Geld zu erlösen.

„Man hat mich schon gewarnt. Wenn ich einen Anruf von irgendjemandem mit dem russischen Akzent bekommen würde, sollte ich einfach auflegen“, witzelte die Managerin Stella Parker. „Wir alle waren von den Fund sehr begeistert. Denn wir haben bisher nichts dergleichen gesehen.“ Allem Anschein nach handelt es sich bei den Zeichnungen um eine Veranschaulichung für die U-Boot-Besatzung.

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Das Atom-U-Boot HMS Trafalgar war im Jahr 1979 vom Stapel gelaufen. Während des Kalten Krieges durchstrich das Kampschiff den Arktischen Ozean. Es wurde auch während der Afghanistan-Kampagne eingesetzt: Die HMS Trafalgar griff die Taliban mit Marschflugkörpern an. Im Jahr 2002 lief das U-Boot vor der Küste Schottlands auf Grund. Die Reparatur kostete rund 7,5 Millionen Euro. Bei den Wartungsarbeiten im November 2008 flossen 280 Liter radioaktives Kühlwasser in den Fluss Tamar aus. Im Jahr 2009 wurde die HMS Trafalgar außer Dienst gestellt.

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