Irakische Armee erobert zentrales Regierungsgebäude in Mossul zurück

Irakische Armee erobert zentrales Regierungsgebäude in Mossul zurück
Irakische Armee erobert zentrales Regierungsgebäude in Mossul zurück
Die irakischen Sicherheitskräfte haben das wichtigste Regierungsgebäude in der vom "Islamischen Staat" gehaltenen Stadt Mossul wieder unter ihre Kontrolle gebracht, teilt Reuters unter Berufung auf den Oberstleutnant Abdel Amir al-Mohammadawi mit. Außerdem nahmen die Militärs die Hauptniederlassung der Zentralbank in Mossul ein, die im Jahr 2014 von Terroristen ausgeplündert worden war. Ebenso wurden Dutzende IS-Kämpfer bei dem Militäreinsatz getötet.

Soldaten der irakischen Regierung rücken mit US-Unterstützung in einer neuen Offensive auf die Altstadt im Westen der IS-Hochburg Mossul vor. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor den Kämpfen, darunter viele Kinder. Die Kämpfe um die Stadt dauern seit Monaten an.

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Mossul ist seit dem Jahr 2014 unter Kontrolle der Terrormiliz und gilt als letzte Hochburg des IS im Irak. Im Oktober 2016 startete die irakische Armee gemeinsam mit ihren Verbündeten eine Offensive und brachte zunächst den Ostteil unter Kontrolle.

Seit dem 19. Februar führt Bagdad eine Operation zur Befreiung von Mossul durch. Im Westen der Metropole liegt der historische Stadtteil. Dort befinden sich der alte Markt, die große Moschee und die meisten Verwaltungsgebäude. Militärexperten vermuten, dass der Kampf um die Altstadt ziemlich schwer sein wird, weil die engen Straßen den Einsatz von Panzerfahrzeugen wesentlich erschweren werden.

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