Angela Merkel stuft Erdogans Nazi-Vergleich als „deplatziert und nicht zu rechtfertigen“ ein

Angela Merkel stuft Erdogans Nazi-Vergleich als „deplatziert und nicht zu rechtfertigen“ ein
Angela Merkel stuft Erdogans Nazi-Vergleich als „deplatziert und nicht zu rechtfertigen“ ein
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zum Nazi-Vergleich des türkischen Präsidenten Erdoğan geäußert. „Solche deplatzierten Äußerungen kann man ernsthaft eigentlich gar nicht kommentieren. Zu rechtfertigen sind sie schon überhaupt gar nicht“, so die Politikerin. Sie empfinde das Geschehene als „traurig“, weil „das unfassbare Leid der Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus damit verharmlost wird“.

„Eine ungeheuerliche Entgleisung des Despoten vom Bosporus“, nennt CSU-Generalsekretär, Andreas Scheuer, die jüngsten Äußerungen des türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan. Kommunen und Veranstalter sagten drei AKP-Wahlkampfveranstaltungen von türkischen Ministern in Deutschland für Erdogans angestrebtes Präsidialsystem in den letzten Tagen ab. Wegen dieser Verbote hat der türkische Präsident Deutschland am Sonntag Nazi-Methoden und fehlendes Demokratie-Verständnis vorgeworfen.

Erdogan wirft Deutschland Nazi-Methoden vor.

„Hey Deutschland, ihr habt überhaupt keine Beziehung zur Demokratie und solltet wissen, dass eure gegenwärtigen Handlungen nicht anders sind als die der Nazi-Periode in der Vergangenheit.“ Dann erklärte er, dass er nach Deutschland kommen wird, wann er das wolle. Sollte er an „der Tür“ gestoppt und seine Rede verhindert werden, werde er einen Aufstand machen.