Seemine nach 86 Jahren an schwedischer Küste angeschwemmt

Seemine nach 86 Jahren an schwedischer Küste angeschwemmt
86-jährige Seemine an schwedische Küste angeschwemmt
Ein Einwohner einer Insel des Stockholmer Schärengartens hat am Sonntag eine Mine am Ufer entdeckt, teilt die Local mit. Den gefährlichen Fund meldete er sofort bei örtlichen Militärs an. Der Sprengkörper wurde zeitnah unter Wasser befestigt und soll demnächst auf hohe See abgeschleppt und gesprengt werden. Laut Angaben der Polizei sei die ganze Einwohnerschaft der umliegenden Inseln – etwa 20.000 Menschen – für die Zeit des Einsatzes evakuiert worden sein.

Den Militärangehörigen zufolge sei der Fund eine Seemine des Typs F31 aus schwedischer Produktion. Sie stamme aus dem Jahr 1931, bisher sei es aber unklar, wie sie in die See gelangt war. „Es lässt sich kaum feststellen, wann sie eingesetzt worden war. Wir wissen nicht, ob es sich um eine Kampf- oder Übungsmine handelt“, sagte der Vertreter der schwedischen Streitkräfte (HKV) Mattias Robertson. Die Oberfläche des Sprengkörpers soll dicht mit Algen bewachsen sein, so dass es seine Identifikation erschwert.

Zehntausende Überraschungseier auf Nordseeinsel Langeoog angespült

Ein nicht weniger gefährlicher Fund wurde im Februar an der britischen Küste entdeckt. An Stränden der englischen Grafschaft Norfolk wurden Säcke mit insgesamt 360 Kilogramm Kokain darin gefunden. Die Säcke bemerkte ein Passant an der Nordseeküste und alarmierte sofort die Polizei. Die Nationale Agentur zum Kampf gegen Kriminalität leitete eine groß angelegte Ermittlung ein. Derzeit versucht man, die Herkunft der Drogen sowie die Kette von deren Lieferung festzustellen. Laut Schätzungen der Agentur hätte eine solche Menge Kokain Drogendealern rund 50 Millionen Pfund Sterling gebracht, falls die Drogen verkauft worden wären.

ForumVostok