8.000 Soldaten nehmen an Militärübungen an norwegisch-russischer Grenze teil

8.000 Soldaten nehmen an Militärübungen an norwegisch-russischer Grenze teil
8.000 Soldaten nehmen an Militärübungen an norwegisch-russischer Grenze teil
An den Militärmanövern Joint Viking 2017 im norwegischen Verwaltungsbezirk Finnmark, 160 bis 300 Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt, beteiligen sich beinahe 8.000 norwegische, US-amerikanische und britische Militärangehörige. Das gibt der Pressedienst der norwegischen Streitkräfte bekannt. Die Übungen mit Einsatz von Flugtechnik, gepanzerten Kriegsgeräten, Schiffen und U-Booten dauern neun Tage. Die Verteidigungsministerin Ine Marie Eriksen Søreide wird ihnen persönlich beiwohnen.

Zurzeit läuft in Europa auch die US-amerikanische Operation „Atlantic Resolve“. Diese wurde im Jahr 2014 "zur Sicherung und Stärkung der östlichen NATO-Flanke" und als "Abschreckung gegen eine mögliche russische Aggression" ins Leben gerufen. 500 Soldaten des 1. Bataillons "Fighting Eagles" arbeiten mit den M1 Abrams-Panzern, den gepanzerten Fahrzeugen des Typs "M2 Bradley", den Palladin Panzerhaubitzen sowie Bergefahrzeugen des Typs M88A2.

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Zeitgleich findet die NATO-Operation „Enhanced Forward Presence“ statt, die ebenfalls zur „Stärkung der östlichen Bündnispartner“ sowie zur „Abschreckung einer russischen Aggression“ ins Leben gerufen wurde. Dazu werden vier NATO-Kampfbataillone aufgestellt. Die Führung des multinationalen Bataillons in Litauen hat Deutschland inne. Die Verlegung des deutschen Kampfgeräts läuft noch bis Ende Februar. In Polen, Estland und Lettland entstehen die anderen drei Gefechtsverbände.

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