PSA Peugeot Citroën kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro

PSA Peugeot Citroën kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro
PSA Peugeot Citroën kauft Opel für 1,3 Milliarden Euro
Der französische Konzern PSA (Peugeot Societe Anonyme) hat sich mit der US-Firma General Motors auf den Kauf des Autoherstellers Opel sowie seiner britischen Schwester Vauxhall geeinigt. Für die Übernahme wird Peugeot 1,3 Milliarden Euro zahlen, teilten die Unternehmen am Montag mit. Damit steigt der Marktanteil der PSA-Gruppe auf 16 Prozent, was den Konzern zum zweitgrößten Autobauer Europas nach der Volkswagen-Gruppe mit 24 Prozent macht.

Der deutsche Autohersteller Volkswagen hat vergangenes Jahr 10,3 Millionen Autos verkauft. Damit ist VW zum weltweit größten Autoproduzenten aufgestiegen und überholte trotz Abgas-Skandal mit einer Wachstumsrate von 3,8 Prozent seinen Rivalen Toyota aus Japan. Mit 10,17 Millionen Fahrzeugen erzielte die Toyota-Gruppe, zu der auch der Kleinwagenhersteller Daihatsu und der Nutzfahrzeugeanbieter Hino Motors zählen, ein Plus von 0,2 Prozent zum Vorjahr.

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Dennoch verloren die Japaner nun erstmals die Krone als größter Autobauer an Volkswagen. Der Erzrivale aus Wolfsburg setzte demnach im gleichen Zeitraum 10,31 Millionen Autos ab, was einem Plus von 3,8 Prozent entspricht. Damit erzielte VW das beste Verkaufsergebnis seiner Geschichte. Der US-amerikanische Branchenprimus General Motors (GM) landete mit knapp zehn Millionen verkaufter Autos auf dem dritten Platz.

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