Russin in Türkei verhaftet: Verdacht auf Verbindung mit Karlow-Mord

Russin in Türkei verhaftet: Verdacht auf Verbindung mit Karlow-Mord
Eine russische Staatsbürgerin, die vermutlich mit Mevlüt Mert Altıntaş – dem Mörder an dem russischen Botschafter Andrej Karlow – verbunden war, ist in Ankara inhaftiert worden. Das gab die Zeitung Hurriyet mit Verweis auf eine Quelle in Rechtschutzorganen des Landes. Die Festgenommene, die 33-jährige Jekaterina, habe bis Ende November mit Altıntaş per Telefon Kontakt gehabt, unter anderem per Messenger WhatsApp.

Andrej Karlow, russischer Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Einweihung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als der 22-jährige Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet hatte, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer wurde am Tatort getötet. Der Botschafter verstarb kurz nach dem Attentat an Schussverletzungen.

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