Recep Tayyip Erdoğan wirft Deutschland „Nazi-Praktiken“ vor

Recep Tayyip Erdoğan wirft Deutschland „Nazi-Praktiken“ vor
Recep Tayyip Erdoğan wirft Deutschland „Nazi-Praktiken“ vor
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Sonntag das Vorgehen der deutschen Behörden im Streit um die Wahlkampfauftritte türkischer Politiker mit „Nazi-Praktiken“ verglichen, berichtet Spiegel Online. In den vergangenen Tagen waren unter anderem Veranstaltungen mit dem türkischen Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi in Köln und dem türkischen Justizminister Bekir Bozdağ in Gaggenau abgesagt worden. Das Auftrittsverbot hatte in der Türkei für Empörung gesorgt.

„Eure Praktiken unterscheiden sich nicht von den früheren Nazi-Praktiken“, sagte Recep Tayyip Erdoğan in einer Rede in Istanbul. Er habe gedacht, dass diese Zeit in Deutschland längst vorbei sei. „Wir haben uns geirrt“, fügte der Politiker hinzu. Zuvor hatten auch die Niederlande einen für den 11. März geplanten Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu in Rotterdam untersagt.

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