Irak: zwölf Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte aus Großbritannien

Irak: zwölf Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte aus Großbritannien
London spendet Bagdad zwölf Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte. Auf dem Bild: Großbritannines Botschafter im Irak Frank Baker und Vizeminister für Finanzen Abdul Razzak al-Essa
Großbritannien wird dem Irak innerhalb von zehn Jahren 12,3 Milliarden US-Dollar für Infrastrukturprojekte zur Verfügung stellen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das entsprechende Memorandum wurde an diesem Sonntag in Bagdad unterzeichnet. Der irakische Vizeminister für Finanzen, Abdul Razzak al-Essa, gab bekannt, dass das Darlehen ausschließlich für britische Unternehmen zugewiesen sei. Dadurch sollen das Verkehrsnetz, die Wasserleitung und die Stromversorgung finanziert werden.

Großbritannien ist der wichtigste Verbündete der USA in der internationalen Anti-IS-Koalition, die zurzeit im Irak agiert. Im Jahr 2003 hat sich die britische Armee an dem Irak-Krieg beteiligt, um Saddam Hussein zu stürzen. Seit dem 19. Februar führt Bagdad eine Operation zur Befreiung von Mossul durch. Im Westen der Metropole liegt der historische Stadtteil. Dort befinden sich der alte Markt, die große Moschee und die meisten Verwaltungsgebäude. Militärexperten vermuten, dass der Kampf um die Altstadt ziemlich schwer sein wird, weil die engen Straßen den Einsatz von Panzerfahrzeugen wesentlich erschweren werden.

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