Mexiko eröffnet Helpdesks in USA, um Abschiebungen vorzubeugen

Mexiko eröffnet Helpdesks in USA, um Abschiebungen vorzubeugen
Mexiko eröffnet Helpdesks in USA, um Abschiebungen vorzubeugen (Symbolbild)
Mexiko hat in 50 US-Städten Helpdesks für seine Staatsbürger eröffnet, denen eine Abschiebung aus den Vereinigten Staaten droht. Nach Angaben von BBC News sind die neuen Beratungszentren in den mexikanischen Konsulaten zu finden. Deren Mitarbeiter sollen ab nun den aus den USA abzuschiebenden Landsleuten mit allen rechtlichen Mitteln helfen. Mexikos Außenminister Luis Videgaray betont dabei, dass seine Regierung mit dieser Maßnahme keine Gesetzwidrigkeit befördere.

Nach dem Amtsantritt von Donald Trump können illegale Einwanderer schneller des Landes verwiesen werden. Die Polizei hat das Recht bekommen, alle illegalen Arbeiter aus Lateinamerika ins Nachbarland abzuschieben, selbst wenn diese keine Staatsbürger Mexikos sind. Darüber hinaus sehen sich auch die Mexikaner von der Verschärfung der Einwanderungspolitik bedroht, die sich schon seit Jahren in den USA aufhalten. Die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Staaten haben nach der Vereidigung des 45. US-Präsidenten ihren Tiefpunkt erreicht.

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