Ukrainische Nationalisten blockieren Zugverkehr aus Russland

Ukrainische Nationalisten blockieren Zugverkehr aus Russland
Ukrainische Nationalisten blockieren Zugverkehr aus Russland
Ukrainische Extremisten, die den Handel mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk lahmgelegt haben, weiten ihre Eisenbahnblockade aus. Der neue „Checkpoint“ der Nationalisten befindet sich auf der Eisenbahnstation Konotop im Gebiet Sumy, etwa 70 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Seit Samstagabend lassen sie dort keine Züge aus Russland durch. Innerhalb eines Monats wollen die „Aktivisten“ alle acht Eisenbahnverbindungen nach Russland unter eigene Kontrolle nehmen.

„Auf dem Güterbahnhof Konotop haben wir einige Züge aus der Russischen Föderation entdeckt. Einige davon sind mit Anthrazitkohle beladen“, steht im Facebook-Profil des „Stabs der Blockade gegen die Okkupanten“. Seit Ende Januar blockieren die ukrainischen Nationalisten den Handel mit den Donbass-Regionen, die Kiew nicht kontrolliert. Die Aktion unterstützen auch einige Politiker in Kiew. Da es keine Anthrazitkohle-Lieferungen aus der Ostukraine mehr gibt, haben die Behörden in Kiew einen landesweiten Ausnahmezustand ausrufen.

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