Iranische Armee testet S-300-Flugabwehrraketenkomplex: Zielrakete in „Schutt und Asche“ zerstört

Iranische Armee testet S-300-Flugabwehrraketenkomplex: Zielrakete in „Schutt und Asche“ zerstört
Iranische Armee testet S-300-Flugabwehrraketenkomplex: Zielrakete in „Schutt und Asche“ zerstört (Symbolbild)
Der russische Flugabwehrraketenkomplex vom Typ S-300 hat bei einem Test im Iran eine ballistische Zielrakete erfolgreich zerstört, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf den Befehlshaber eines iranischen Fla-Stützpunktes. Die russische Waffe habe auch eine Drohne vom Himmel geholt. „Vom heutigen Tag an wird das S-300-System mit den leistungsstarken iranischen Komplexen vom Typ Mersad und Talasch fortwährend die Sicherheit des Luftraums über dem Iran gewährleisten“, hieß es.

„Das S-300-System ist für den Gegner tödlich, weil nicht einmal kleine Flugobjekte, ballistische Raketen und Marschflugkörper daran vorbeischleichen können“, zitiert die iranische Nachrichtenagentur Tasnim den Befehlshaber des Hatam-al-Anbia-Fla-Stützpunktes, Amir Farsad Esmaili. Im Jahr 2007 hatten Moskau und Teheran einen Vertrag zur Lieferung von S-300-Flugabwehrkomplexen geschlossen. Durch die Resolution 1929 des UN-Sicherheitsrates vom 9. Juni 2010 musste jedoch die Auslieferung eingestellt werden. Nach dem Atomdeal mit dem Iran im Sommer 2015 bekam Russland wieder grünes Licht für die Waffenlieferungen an den Iran. Alle zu liefernden Komplexe trafen in der Islamischen Republik Mitte Dezember 2016 ein.

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