Jordanien richtet mutmaßliche Terroristen nach Angriff auf Geheimdienst hin

Jordanien richtet mutmaßliche Terroristen nach Angriff auf Geheimdienst hin
Jordanien richtet zehn Terroristen hin (Symbolbild)
Die jordanischen Behörden haben am Samstagmorgen zehn Terroristen hingerichtet, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Verbrecher waren im Jahr 2016 unter anderem wegen einer Attacke auf Geheimdienstmitarbeiter zum Tod durch den Strang verurteilt worden. Auch der Mörder des christlichen Journalisten Nahed Hattar entkam nicht der Strafe. Der Täter hatte den Publizisten am 25. September 2016 vor dem Justizpalast in Amman wegen einer Karikatur erschossen.

Der jordanische Minister für Information, Mohammad al-Momani, teilte auch mit, dass die Behörden des Königreiches weitere fünf Menschen wegen gravierender Verbrechen hingerichtet haben. Dabei habe es sich um Sexualgewalt und Inzest gehandelt. Die Hinrichtung fand in einem Gefängnis südlich der Hauptstadt Amman statt. Eine massenhafte Exekution hatte es im Königreich zuletzt im Jahr 2014 gegeben. Westliche Staaten kommentierten diesen Menschenrechtsbruch in Jordanien, das als enger regionaler Alliierter der USA gilt, bisher nicht.

Kämpfer der IS-Organisation Chalid ibn Walid.