Dutzende US-Kongressleute sollen mit russischen Diplomaten in Kontakt gestanden haben

Dutzende US-Kongressleute sollen mit russischen Diplomaten in Kontakt gestanden haben
Dutzende US-Kongressleute sollen mit russischen Diplomaten kontaktiert haben
Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses Paul Ryan hat in einem Interview für den Fernsehsender Fox News erklärt, dass Dutzende – „wenn nicht Hunderte“ – Kongressleute in den vergangenen Jahren mit russischen Diplomaten in Kontakt getreten seien. „Das ist eine normale Situation. Als Kongressmitglieder treffen wir uns ständig mit Botschaftern. Denn es ist ihre Arbeit, sich mit Kongressleuten zu treffen, um ihre Interessen oder Sorgen zum Ausdruck zu bringen“, erklärte Paul Ryan.

Zuvor hatte die Zeitung Washington Post berichtet, dass der US-Justizminister Jeff Sessions im Jahr 2016 zweimal mit Russlands Botschafter Sergei Kisljak gesprochen haben soll. Damals war Jeff Sessions Senator und unterstützte die Wahlkampagne von Donald Trump. Die Vorsitzende der demokratischen Fraktion im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, fordert nun den Rücktritt des Justizministers und wirft Jeff Sessions vor, während seiner Anhörung zur Amtseinführung unter Eid gelogen zu haben.

Der neue Justizminister Jeff Sessions soll wegen angeblicher Kontakte zu Russland zurücktreten, fordert die Demokratische Partei.