Deutschland beginnt staatlichen Anbau des Hanfs

Deutschland beginnt staatlichen Anbau des Hanfs
Deutschland beginnt staatlichen Anbau des Hanfs
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine spezielle Cannabisagentur eingeweiht, die künftig Cannabis zur medizinischen Verwendung in Deutschland produzieren soll. „Erste Ernten in Deutschland sind für 2019 vorgesehen”, teilte der Präsident des Instituts Karl Broich gegenüber der Berliner Zeitung mit. Es handele sich um insgesamt 365 Kilogramm Hanf pro Jahr, die die rund 1.000 deutschen Patienten mit Ausnahmegenehmigungen benötigen.

Am 19. Januar hat der Bundestag einstimmig die Freigabe von Cannabis für Schwerkranke verabschiedet. Der entsprechende Gesetzentwurf war von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eingereicht worden. Er sah vor, dass Patienten künftig Cannabis auf Rezept in der Apotheke bekommen können. Dafür muss die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernehmen.

Diese Entscheidung des Bundestags betraff allerdings nur diejenigen Schwerkranken, bei denen andere Therapien nicht helfen können. Künftig können die Betroffenen eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabisblüten oder –extrakten bei der Bundesopiumsstelle am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beantragen. Nach Angaben des Instituts verfügen bereits 1.020 Kranke über eine solche Genehmigung. Der Eigenanbau von Cannabispflanzen durch Patienten bleibt jedoch verboten.

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