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Rathaus in Gaggenau wegen Bombendrohung geräumt – nach untersagtem Auftritt von türkischem Minister

Rathaus in Gaggenau wegen Bombendrohung geräumt – nach untersagtem Auftritt von türkischem Minister
Rathaus in Gaggenau nach Bombendrohung geräumt – nach Absage des Auftritts des türkischen Ministers
Das Rathaus in der baden-württembergischen Kleinstadt Gaggenau wurde am Freitagmorgen evakuiert, berichtet der Fernsehsender n-tv. Die Polizei durchsucht das Gebäude. Die Drohung ging per Telefon ein. Als Motiv nannte der Anrufer, dass dem türkischen Justizministers Bekir Bozdag gestern verboten wurde, dort aufzutreten.

Die Städte Gaggenau und Köln haben vor Kurzem Auftritte türkischer Minister im Vorfeld des Verfassungsreferendums abgesagt. Der Bürgermeister der Kleinstadt Gaggenau, Michael Pfeiffer, begründete dies mit Sicherheitsbedenken: „Wir gehen davon aus, dass die Situation zu gefährlich werden könnte“. Er beteuerte, dass die Entscheidung nicht auf die gegenwärtigen politischen Spannungen zwischen der deutschen und der türkischen Regierung zurückzuführen sind.

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Der Rheinischen Post erklärte er, dass "wegen des umstrittenen Wahlkampfauftritts von Bozdag mehr Menschen in die Stadt kämen als die Kulturhalle fassen könne. Das ist unsere Entscheidung".

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