Malaysia setzt verdächtigen Nordkoreaner im Mordfall Kim Jong-nam auf freien Fuß

Malaysia setzt verdächtigen Nordkoreaner im Mordfall Kim Jong-nam auf freien Fuß
Malaysia setzt verdächtigen Nordkoreaner im Mordfall Kim Jong Nam auf freien Fuß
Die malaysischen Behörden haben am Freitag den Nordkoreaner freigelassen, der des Mordes an dem Halbbruder von Kim Jong-un, Kim Jong-nam, verdächtigt wurde. Begleitet von Sicherheitskräften verließ der Mann die Polizeistation in Sepang. Dort wurde er zwei Wochen lang festgehalten. Aus der Staatsanwalt hieß es, dass es nicht genügend Beweise für eine Anklage gebe. Am Freitag muss der verdächtigte Nordkoreaner ausgewiesen werden.

Derzeit befinden sich noch zwei verdächtige Frauen im Kim Jong-nam-Mordfall in Untersuchungshaft und warten auf das Gerichtsurteil. Das gab Associated Press unter Berufung auf den malaysischen Generalstaatsanwalt, Mohamed Apandi Ali, am Mittwoch bekannt. Falls die Frauen für schuldig erklärt werden, kann das Gericht sie zum Tode verurteilen.

Seoul beschuldigt Kim Jong-un des Mordes am Halbbruder per Lautsprecher an Grenze zu Nordkorea