NASA: Kalifornien geht langsam unter

NASA: Kalifornien geht langsam unter
NASA: Kalifornien geht langsam unter
Die jüngsten Satellitenbilder der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zeigen, dass das Tal San Joaquin in Kalifornien immer mehr absinkt. Seit den 1920ern sind mehrere Teile des Tals um mehr als 8,5 Meter abgesunken. Der Grund dafür sei Grundwasserförderung in Zentralkalifornien, heißt es auf der NASA-Webseite. Die aktuelle Situation gefährde ernsthaft die Infrastruktur, die Millionen Menschen versorge, so Leiter des kalifornischen Departements für Wasserressourcen, William Croyle.

In der vorigen Woche hatte eine weitere NASA-Entdeckung großes Aufsehen erregt: Wissenschaftler des NASA-Instituts für Astrobiologie entdeckten in einer Höhle in Mexiko „seltsame Lebensformen“. Es handelt sich dabei um bisher unbekannte extremophile Organismen, die in Gipskristallen eingeschlossen sind. Die gefundenen Organismen, die meisten davon Bakterien, lebten laut Expertenschätzungen seit 10.000 bis 60.000 Jahre lang in den Kristallen. Die Höhle, in der die Extremophilen entdeckt wurden, liegt über einer riesigen Magmakammer. Die Temperaturen dort erreichen bis 60 Grad Celsius, Licht und der Sauerstoff dringen nicht in die Höhle ein. Die Organismen ernähren sich von Sulfiden, Eisen, Mangan und Kupferoxid. 

NASA entdeckt sieben erdähnliche Planeten, wo es flüssiges Wasser und Leben geben kann