Zitadelle in Palmyra wieder vom IS befreit

Zitadelle in Palmyra wieder vom IS befreit
Zitadelle in Palmyra wieder vom IS befreit
Die syrische Regierungsarmee und ihre Verbündeten haben die historische Hochburg in Palmyra zurückerobert. Es gelang ihnen auch, die Kontrolle über einen Gebirgszug im Südosten der Stadt zu erlangen. Die Terroristen verlassen massenhaft die Gegend, berichten Augenzeugen vor Ort.

Am 11. Dezember 2016 musste die syrische Regierungsarmee nach langwierigen erbitterten Kämpfen die Oasenstadt Palmyra verlassen, die sie erst im März 2016 mit Unterstützung der russischen Luftwaffe von IS-Terroristen befreit hatte. Dabei  evakuierte sie 80 Prozent der Einwohner. Der Gouverneur der Provinz Homs, Talal al-Barazi, bezeichnete die Kapitulation der altertümlichen Stadt als eine notwendige Maßnahme: Die Terroristen seien in der Überzahl gewesen und es habe gegolten, die Zivilbevölkerung zu schützen.

Syrische Soldaten sichern nach der Befreiung von Palmyra im Juli 2016 die historischen Grabanlagen und Bauwerke.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte die Eroberung von Palmyra durch die Extremisten unter anderem damit, dass die aktiven Kampfhandlungen bei Rakka im Osten Syriens und bei Mossul im Nordirak, die die von den USA geleitete Koalition führt, vorübergehend eingestellt worden waren. Der "Islamische Staat" habe somit die Waffenruhe genutzt und seine Panzerwagen, Artillerie und mit großkalibrigen Maschinengewehren bestückten Halblastwagen in die Nähe von Palmyra verlegt.

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