US-Behörden müssen fast 900.000 Dollar an Halter eines vor elf Jahren getöteten Hundes auszahlen

US-Behörden müssen fast 900.000 Dollar an Halter eines vor elf Jahren getöteten Hundes auszahlen
US-Behörden müssen fast 900.000 Dollar an Halter eines vor elf Jahren getöteten Hundes auszahlen
Im Jahr 2006 waren zwei Polizisten auf ein privates Grundstück in der US-Stadt Hartford, Connecticut, eingedrungen, nachdem sie einen Fehlalarm über einen angeblich mit Waffen beladenen Wagen empfangen hatten. Im Laufe des Einsatzes hatten sie einen Bernhardiner erschossen, der auf sie zugelaufen war. Nun sprach das Gericht den Besitzern des getöteten Hundes eine Entschädigung in Höhe von 885.000 US-Dollar zu.

Man berücksichtigte nicht nur das unrechtmäßige Töten des Hundes, sondern auch den Umstand, dass die Schüsse der Polizisten vor den Augen der Tochter der Besitzer gefallen waren. Somit beschloss das Gericht, dass die Verfassungsrechte der Familie verletzt worden waren und die Hundehalter eine emotionale Erschütterung wegen des Verlustes ihres Haustieres erlitten hatten. Die Summe der Entschädigung soll laut Gerichtsurteil diese Entbehrung sowie die Gerichtskosten begleichen.