Privatgespräche zwischen Eltern und Kindern via Teddybärchen durchgesickert

Privatgespräche zwischen Eltern und Kindern via Teddybärchen durchgesickert
Privatgespräche zwischen Eltern und Kindern via Teddybärchen durchgesikert
Der Sicherheitsexperte und Gründer des Blogs "Have I Been Pwned?", Troy Hunt, hat ein Datenschutzproblem bei den interaktiven Spielsachen CloudPets von der Firma Spiral Toys entdeckt. CloudPets funktionieren so: Mit einer App nimmt man Meldungen auf, die Plüschtierchen spielen sie für die Kinder ab und zeichnen Antworten auf. Die Angaben von über 800.000 CloudPets-Accounts und mehr als zwei Millionen Tonaufnahmen von Eltern und Kindern sind jedoch im Netz frei zugänglich, stellte Hunt fest.

Spielzeuge, die den Datenschutz gefährden, sind immer wieder auf dem Markt. Die Bundesnetzagentur hat im Februar eine sprechende Puppe aus den USA auf den Index gesetzt. Alle verkauften Exemplare des Spielzeugs My Friend Cayla sollen zerstört oder zumindest "ausgeweidet" werden. Der Grund ist, dass die blauäugige Blondine über das eingebaute Mikrofon zu viele Informationen über ihren Besitzer erhält.

Wer hört hier mit? Ein Kind mit der Puppe

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, wird Cayla von der Firma Genesis gebaut. Die Stimmen, die die Puppe aufnimmt, landen auf den Servern des US-Konzerns Nuance Communications. Stellen Kinder dem Spielzeug eine Frage, wird sie erfasst, gegoogelt und die Antwort von der Puppe verkündet. Nuance Communications bietet seine Dienstleistungen auch Geheimdiensten an. 

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