US-Migrationsbehörde hält Muhammad Ali junior am Flughafen fest

US-Migrationsbehörde hält Muhammad Ali junior am Flughafen fest
US-Migrationsbehörde hält Muhammad Ali junior (rechts) am Flughafen fest
Die US-Migrationsbehörde hat den Sohn des bekannten Boxers Muhammad Ali für zwei Stunden festgehalten, berichtet die Zeitung Miami New Times. Der Vorfall ereignete sich bereits am 7. Februar am Flughafen Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida. Muhammad Ali junior kehrte mit seiner Mutter Khalilah Ali von Jamaika zurück. Der 44-jährige Mann wurde beim Verhör zweimal nach seiner religiösen und staatlichen Angehörigkeit befragt.

Khalilah Ali hatte ein Foto mit ihrem verstorbenen Mann dabei und wurde nicht festgehalten. Nach Angaben der Zeitung Hill ist Muhammad Ali junior Moslem und genießt die US-Bürgerschaft. Am 27. Januar hatte Donald Trump ein Dekret zum Schutz der Nation vor terroristischen Angriffen durch ausländische Staatsbürger unterzeichnet. Damit verhängten die USA ein vorerst 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Das Programm für Flüchtlinge aus Syrien setzte Trump sogar für vier Monate aus. Ein Berufungsgericht in den USA hat am 10. Februar einstimmig entschieden, dass das Einreiseverbot für die Bürger der sieben muslimischen Länder außer Kraft bleibt.

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