Handys für 4 US-Dollar erweisen sich als Betrug: Indische Polizei verhaftet Firmengründer

Handys für 4 US-Dollar erweisen sich als Betrug: Indische Polizei verhaftet Firmengründer
Handys für 4 US-Dollar erweisen sich als Betrug: Indische Polizei verhaftet Firmengründer
Die indische Polizei hat am Donnerstag in Ghaziabad den Gründer des Handy-Herstellers Ringing Bells, Mohit Goel, verhaftet, berichtet IANS. Die Firma wollte Handys zu Dumpingpreisen verkaufen. Das Topmodell sollte sage und schreibe 251 Rupien (oder umgerechnet vier US-Dollar) kosten. Deswegen bekam das unmöglich billige Handy den Namen Freedom 251.

Die Firma Ringing Bells startete das ambitionierte Projekt im Februar 2016. Die Auslastung des Unternehmens stieg mit 70 Millionen Aufträgen ins Exorbitante. Bis zum 30. Juni hätten 2,5 Millionen Geräte hergestellt werden sollen. Die im Juli vorgelegte Bilanz war jedoch ernüchternd: Auf den Markt kamen lediglich 5.000 stark begehrte Billighandys. Die Verhaftung von Mohit Goel erfolgte nach der Klage der Vertreiber Ayam Enterprises, die Ringing Bells 3 Millionen Rupien gezahlt hatte. Dafür hatte der Auftraggeber eine Ware zum Gesamtwert von nur 800.000 Rupien erhalten. Das Gerichtsverfahren wurde auch gegen drei weitere Kollegen von Mohit Goel angestrengt.

Kult-Handy Nokia 3310 kommt wieder auf den Markt