US-Polizei nimmt neun Erdölpipeline-Gegner fest

US-Polizei nimmt neun Erdölpipeline-Gegner fest
US-Polizei nimmt neun Erdölpipeline-Gegner fest
Die US-Polizei hat bei einer Protestaktion gegen die Verlegung einer Erdölpipeline im Bundesstaat North Dakota neun Aktivisten in Gewahrsam genommen, meldet die Nachrichtenagentur Associated Press. Im Protestlager bleiben nach wie vor etwa 50 Aktivisten. Obwohl die Umweltschützer ihre Zelte unweit der Baustelle nicht verlassen wollen, hat die Polizei nach eigenen Angaben vorerst nicht vor, das Lager gewaltsam aufzulösen.

Zuvor hatte der Gouverneur des Bundesstaats North Dakota angeordnet, das seit einigen Monaten bestehende Protestlager zum 22. Februar zu schließen. Trotz dieser Entscheidung wollten Dutzende Aktivisten ihren Protest fortsetzen. Anfang Dezember 2016 hatte der frühere US-Staatschef Barack Obama die umstrittenen Pipeline-Projekte Dakota Access und Keystone XL auf Eis gelegt. Doch bereits nach fünf Tagen im Amt ließ Donald Trump die Erdölleitungen per Dekret weiterbauen.

Ein Teil des Protestcamps gegen die Dakota-Access-Pipeline