Amnesty International: Trumps “giftige” Rhetorik bedroht die ganze Welt

Amnesty International: Trumps “giftige” Rhetorik bedroht die ganze Welt
Amnesty International: Trumps “giftige” Rhetorik bedroht die ganze Welt
Die Organisation Amnesty International hat ihren jährlichen Bericht "Zum Stand der Menschenrechte in der Welt" präsentiert. Im Dokument wirft Amnesty insbesondere den Oberhäuptern der Türkei, Ungarns und der Philippinen vor, dass sie durch ihre aggressive Rhetorik zur Eskalation in der Welt beitragen. Am gefährlichsten sei dabei der neue US-Präsident. "Donald Trumps giftige Wahlkampf-Rhetorik veranschaulicht den globalen Trend zur böseren und stärker trennenden Politik", so der Bericht.

Im Februar hat die Menschenrechtsorganisation einen Bericht veröffentlicht, in dem sie von einem „Menschen-Schlachthaus“ in Syrien spricht. Laut Zeugenaussagen sollen im Militärgefängnis Saydnaya zwischen 2011 und 2015 tausende Gefangene gefoltert und hingerichtet worden sein. Das syrische Justizministerium wies die Vorwürfe zurück.

Die Anschuldigungen seien eine "absolute Lüge" und der Bericht selbst ein Teil der Kampagne, die syrischen Behörden zu diffamieren. Man verbreite ihn, um die Regierung Syriens nach den "jüngsten militärischen Siegen über Terrorgruppierungen" in Verruf zu bringen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, wertete den Bericht von Amnesty International über angebliche Massenhinrichtungen in Syrien als eine Provokation. Amnesty bezwecke, die Syrer einander stärker hassen zu lassen. "Die Autoren des Berichts verwirrt nicht einmal ihr eigenes Zugeständnis, dass die astronomischen Zahlen, die sie anführen, ein Ergebnis von gewissen arithmetischen Berechnungen anhand der Aussagen von nicht genannten Personen sind", bemerkte die Diplomatin.

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