Außenministerium Russlands widerlegt auf seiner Webseite westliche Fake News

Außenministerium Russlands widerlegt auf seiner Webseite westliche Fake News
Außenministerium Russlands widerlegt auf seiner Webseite westliche Fake News
In der neuen Rubrik auf der Homepage des russischen Außenamtes sind erste Pressemeldungen veröffentlicht worden, die die Behörde als Fake News einstuft. Ins Visier sind bereits fünf Beiträge der westlichen Mainstream-Medien geraten. Die Serie eröffnet eine Meldung des Fernsehsenders NBC über die Auslieferung von Edward Snowden an die USA.

Der zweite Artikel stammt aus der Zeitung Telegraph und ist der „russischen Spur“ in dem versuchten Staatsstreich in Montenegro gewidmet. Dem folgt ein Text der Zeitung New York Times über die Stationierung der russischen Raketenkomplexe, was ein Verstoß gegen Vereinbarungen mit den USA sei. Am Donnerstag wurden zwei weitere Fake News genannt. Erst die Meldung der Agentur Bloomberg über angebliche Einmischung von russischen Hackern in die Präsidentschaftswahlen in Frankreich und die Spekulationen der Zeitung Observer über Todesursachen bei russischen Diplomaten.

Vor einer Woche kündigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, an, dass die Behörde auf seiner Webseite Fake News sammeln und sie Punkt für Punkt widerlegen wird. Die Diplomaten wollen sowohl Nachrichten aus Mainstream-Medien als auch Erklärungen von offiziellen Vertreten verschiedener Länder unter die Lupe nehmen. Das Außenministerium Russlands will dadurch "im Grunde genommen enthüllen, Urquellen anführen und zeigen, dass die russische 'Reaktion' in diesen Fragen schon vorher da war", so Sacharowa.

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