Sprachwissenschaftler: Trump hat US-Wahl gewonnen, weil er sehr oft 'ich' gesagt hat

Sprachwissenschaftler: Trump hat US-Wahl gewonnen, weil er sehr oft 'ich' gesagt hat
Sprachwissenschaftler: Trump hat US-Wahl gewonnen, weil er sehr oft 'ich' gesagt hat
Der US-Staatschef Donald Trump kann sehr geschickt das Wort „ich“ benutzen und seine Hörer direkt anreden. Das könnte einer der Gründe seines Sieges bei der Präsidentschaftswahl sein, glaubt der schweizerische Linguist Jacques Savoy. Die Studie des Sprachwissenschaftlers ist auf dem Portal 'Digital Scholarship in the Humanities' veröffentlicht worden.

„Donald Trump schien aufrichtig und zuverlässig zu sein, er sagte alles, was er denkt, indem er politische Korrektheit zur Seite legte. Für ihn waren alle seine Auftritte und Kommentare für die Medien eine Möglichkeit für Eigenwerbung“, schreibt der Wissenschaftler in seiner Arbeit. „Er glaubte, dass die Wiederholung einer einfachen Botschaft, auch wenn sie falsch war, genug war, um die Staatsbürger zu überzeugen, dass sie richtig ist. Im Mittelpunkt seiner Persönlichkeit standen seine Wortfülle, Egozentrik und Wichtigtuerei“, so der Linguist. 

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