Mutmaßliche Mörderin von Kim Jong Nam dachte, sie nähme an TV-Streich teil

Mutmaßliche Mörderin von Kim Jong Nam dachte, sie nähme an TV-Streich teil
Mutmaßliche Mörderin von Kim Jong Nam dachte, sie nähme an TV-Streich teil
Die 25-jährige Siti Aisyah, die wegen Verdachts des Mordes am Halbbruder des nordkoreanischen Staatsoberhauptes, Kim Jong Un, verhaftet wurde, habe gedacht, sie würde während des Vorfalls für eine TV-Show mit versteckter Kamera gefilmt. Das Szenario habe vorgesehen, dass die junge Indonesierin roten Pfeffer auf das Gesicht des Streich-Opfers aufbringt, so die Zeitung Mainchi Shimbun unter Berufung auf eine Verwandte der Verdächtigen. Die Sendung sei für japanisches Fernsehen gedreht worden.

Am vorigen Mittwoch nahm die malaysische Polizei nach Auswertung der Aufnahmen von Überwachungskameras zwei Verdächtige des Mordes am Halbbruder des nordkoreanischen Führers fest. Eine von ihnen, die Bürgerin Vietnams Doan Thi Huong, wies alle Vorwürfe von sich und behauptete, ein Internet-Star auf Tour in Malaysia zu sein. Kim Jong Nam, der Halbbruder des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Un, wurde am 13. Februar auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur von zwei unbekannten Frauen ermordet. Die Polizei geht von einem Mordauftrag aus und vermutet dahinter die Regierung Nordkoreas.

Video des Angriffs auf Kim Jong Nam im Netz veröffentlicht

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