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Sergei Lawrow zum „Krim-Mietvorschlag“: „Man kann bei sich selbst nichts mieten“

Sergei Lawrow zum „Krim-Mietvorschlag“: „Man kann bei sich selbst nichts mieten“
Sergei Lawrow zum „Krim-Mietvorschlag“: „Man kann bei sich selbst nichts mieten“
Der russische Außenminister hat auf den Vorschlag des ukrainischen Abgeordneten Andrei Artemenko, die Moskau-Sanktionen aufzuheben und die Halbinselkrim zu vermieten, erwidert. „Es fällt mit schwer, dazu zu kommentieren, denn man kann bei sich selbst nichts mieten“, sagte der Minister. Ihm zufolge zeigen solche Beispiele, dass „man die Versuche fortsetzen wird, die Regeln des Spiels neu zu schreiben“.

Vor kurzem gab die New York Times bekannt, dass dem Ex-Sicherheitsberater von Donald Trump, Michael Flynn, eine Woche vor seinem Rücktritt ein Plan zur möglichen Aufhebung der Russland-Sanktionen vorgelegt worden war. Später bekannte sich Artemenko im Interview mit dem Webportal Strana.ua als Verfasser des Plans. Zu den Schwerpunkten des Dokuments gehörten unter anderem die „Wiedervereinigung des Donbass mit der Ukraine“ sowie die Schaffung eines neutralen Status des Landes, ohne dass es der NATO, der EU oder der Zollunion beitritt. Außerdem sah Artemenkos Vorschlag vor, ein Referendum über eine mögliche Vermietung der Krim an Russland für die kommenden 30 bis 50 Jahre abzuhalten. Nach Ablauf dieser Frist sollten die Einwohnen der Halbinsel erneut an die Urnen gehen, um die endgültige Zugehörigkeit der Krim zu bestimmen.

 

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