Eine buddhistische Sekte soll Briten zu Sex gezwungen haben

Eine buddhistische Sekte soll Briten zu Sex gezwungen haben
Eine buddhistische Sekte soll Briten zu Sex gezwungen haben (Symbolbild)
Die Leitung einer britischen Buddhisten-Sekte steht unter dem Verdacht, ihre Anhänger zu Sex gezwungen zu haben. Nach Angaben der Zeitung Guardian handelt es sich dabei um die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens (FWBO), eine der größten buddhistischen Organisationen in Großbritannien. Nachdem ein ehemaliges Mitglied die Klage gegen die Gemeinde erhoben hatte, entschuldigte sich der Sektengründer Dennis Lingwood für zahlreiche, mitunter nicht einvernehmliche Affären mit seinen Adepten.

Die FWBO existiert seit den 1960er Jahren. Die Organisation hat gut 30 Zentren im Vereinigten Königriech und weitere 20 Vertretungen im Ausland. Die auch unter dem Namen Triratna bekannte Gemeinde zählt zehntausende Anhänger. Wie der Guardian berichtet, hat die Sekte hetero- und homosexuelle Kontakte zwischen Meistern und Schülern für nützlich gehalten. Einem Zeugen zufolge habe die Sekte solche homosexuellen Erfahrungen als eine Art Selbstentwicklung betrachtet. Viele Fälle der Sexualgewalt gehen auf die 1970er und 1980er Jahre zurück.

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