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Bundesnetzagentur verbietet Spionage-Puppe Cayla

Bundesnetzagentur verbietet Spionage-Puppe Cayla
Bundesnetzagentur verbietet Spionage-Puppe Cayla
Die Bundesnetzagentur hat eine sprechende Puppe aus den USA auf den Index gesetzt, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Alle verkauften Exemplare des Spielzeugs My Friend Cayla sollen zerstört oder zumindest "ausgeweidet" werden. Der Grund ist, dass die blauäugige Blondine über das eingebaute Mikrofon zu viele Informationen über ihren Besitzer erhält.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wird Cayla von der Firma Genesis gebaut. Die Stimmen, die die Puppe aufnimmt, landen auf den Servern des US-Konzerns Nuance Communications. Stellen Kinder dem Spielzeug eine Frage, wird sie erfasst, gegoogelt und die Antwort von der Puppe verkündet. Nuance Communications bietet seine Dienstleistungen auch Geheimdiensten an. 

Wer hört hier mit? Ein Kind mit der Puppe

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