Heftige Explosion am Wohnhaus für Richter und Staatsanwälte im Südosten der Türkei, ein Kind tot

Heftige Explosion am Wohnhaus für Richter und Staatsanwälte im Südosten der Türkei, ein Kind tot
Heftige Explosion am Wohnhaus für Richter und Staatsanwälte im Südosten der Türkei, ein Kind tot
In Viranşehir in der türkischen Provinz Şanlıurfa nahe der syrischen Grenze ist ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gezündet worden. Durch die Explosion wurde das nebenstehende Gebäude, in dem die örtlichen Richter und Rechtsanwälte wohnen, stark beschädigt, teilt die Nachrichtenagentur Anadolu mit. Dem Gouverneur der Provinz Güngör Azim Tuna zufolge forderte der Gewaltakt das Leben eines dreijährigen Kindes, mindestens 15 Menschen erlitten verschiedene Verletzungen.

Am 6. Januar war es in der Türkei erneut zu einem Anschlag gekommen. Die Explosion wurde auf Video aufgenommen. Damals traf es Izmir, die drittgrößte Stadt des Landes. Laut türkischen Behörden handelte es sich um eine Autobombe, die nahe dem Gerichtsgebäude detoniert hatte. Mindestens zehn Personen wurden verletzt und zwei getötet, ein Polizist und ein Justizmitarbeiter.

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Bei einer anschließenden Schießerei auf dem Gelände mit Polizeibeamten wurden zwei Verdächtige getötet. Der türkische Vize-Ministerpräsident, Veysi Kaynak, erklärte, dass Waffen der Attentäter vor Ort gefunden worden waren, was darauf hindeutete, dass ein größerer Anschlag geplant worden war. Zudem wurde ein zweites verdächtiges Fahrzeug kontrolliert gesprengt. Die türkischen Sicherheitsbehörden verdächtigen die PKK als Drahtzieher hinter dem Attentat.

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